In der Gemeinde Essen-Altenessen fand am Sonntag, dem 27. September 2026 der Seniorengottesdienst des Bezirks Ruhr-Mitte statt. Der Bezirksvorsteher, Bezirksevangelist Holger Stramka, führte den Gottesdienst durch.
Dem Gottesdienst lag das Bibelwort aus Kolosser 3,16 zugrunde: "Lasst das Wort Christi reichlich unter euch wohnen: Lehrt und ermahnt einander in aller Weisheit; mit Psalmen, Lobgesängen und geistlichen Liedern singt Gott dankbar in euren Herzen."
Zu Beginn seiner Predigt freute sich der Bezirksvorsteher über die bis auf den letzten Platz gefüllte Kirche und die vielen über die Technik verbundenen Glaubensgeschwister. Für 2027 stellte er in Aussicht, dass Apostel Thorsten Zisowski und Bischof Jens Eberle den Seniorengottesdienst für den Bezirk Ruhr-Mitte durchführen werden.
Des weiteren führte er aus, dass die Senioren die größte Gruppe im Bezirk seien. Sie seien ein Aktivposten in den Gemeinden und beteiligten sich nach ihren Möglichkeiten an den Aufgaben dort. Sie verfügen über eine große Glaubens- und Gebetserfahrung, die sie in der Seelsorge für viele Glaubensgeschwister einbringen. Seine Dankbarkeit für die Senioren brachte Holger Stramka in dem Satz: „Schön, dass es Euch gibt.“ auf den Punkt.
Quellen der Kraft und Freude
In Bezug auf das Bibelwort empfahl der Dienstleiter allen Anwesenden: "Nehmt die Botschaft Christi mit in den Alltag." Die Gottesdienste seien Quellen der Kraft und Freude. Mit einem Gespräch über den letzten Gottesdienste könne man den Kreislauf von Kummer und Sorge unterbrechen und Kraft finden. Die Evangelien geben unserem Leben einen Sinn und rufen uns zur inneren Einkehr auf. Mit dem Dank an den Seniorenchor beendete Holger Stramka seine Predigt.
In seiner Co-Predigt führte Priester Roland Thöne, Vorsteher der Gemeinde Gelsenkirchen-Erle, aus, dass Gottes Wort stets unter uns sei. Ein Impuls aus dem Gottesdienst könne uns helfen, das Gedankenkarussell zu unterbrechen. Mit der tröstlichen Aussage, dass Gott uns durch unser Leben begleite, schloss er seine Predigt.
Priester Dirk Makowski, Vorsteher der Gemeinde Essen-Ost, betonte in seinem Predigtbeitrag, wie sehr es sein Herz erfreue vor, einer sehr großen Gemeinde zu stehen. Diese Fülle an Gottesdienstteilnehmern sei nicht mehr so häufig. Sein Herz sei erfüllt von der Liebe und Treue der Senioren und sie seien Vorbilder für uns. In Bezug auf das Bibelwort führte er aus, dass der Herr unter uns und mit jedem von uns sei. Auch wenn wir uns um die Familie sorgen, wissen wir uns von Gott getragen.
Nach dem Schlusssegen gab es die Möglichkeit, sich in den liebevoll geschmückten Nebenräume noch auszutauschen. Auch für das leibliche Wohl war gesorgt. Viele Glaubensgeschwister nutzten die Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen.
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