Viele Gemeindemitglieder aus Essen-Mitte sowie Gäste aus dem Bezirk Ruhr-Mitte und der Nachbarschaft trafen sich am Samstag, dem 20. April 2024 zum Gemeindefest in der neuen Kirche in der Franziskastraße. Nach dem Weihegottesdienst zu Weihnachten und der symbolischen Schlüsselübergabe im Januar rundete dieser Tag der offenen Tür die Feierlichkeiten zum Bezug des neuen Kirchengebäudes ab.
Das flexible Raumkonzept macht es möglich: Durch Mobilwände können die Nebenräume und das Foyer zusammengelegt werden. Dadurch entsteht ein großer Raum, in dem zahlreiche Besucher wetterunabhängig ein Gemeindefest feiern können. Gleichzeitig bot der Tag der offenen Tür Interessierten aus dem Bezirk Ruhr-Mitte und aus der Nachbarschaft die Gelegenheit, das neue Kirchengebäude kennenzulernen.
"Wir sind Essen-Mitte"
Die Teams der Gemeinde hatten ein vielfältiges Programm zusammengestellt. Besonders für die Kinder spannend war die "Rätsel-Rallye durch die Kirche". Anhand von Fotos, die Detailausschnitte von Gegenständen und Plätzen in der Kirche zeigten, musste ein Lösungssatz gefunden werden. "Wir sind Essen-Mitte" ergab sich aus den an den jeweiligen Plätzen zu findenden Buchstaben. Ein Kunstwerk entstand durch Handschriften, die Worte "Glaube", "Liebe" und "Hoffnung" jeweils in einer anderen Farbe auf Leinwände geschrieben. So entwickelte sich ein bewegtes Bild der Gemeinde, das zeigt, das die Gemeinsamkeiten im Miteinander erst durch die individuelle Gestaltung durch den Einzelnen lebendig werden. Und die "Verlosung" von Bibelworten führte für einige Gemeindemitglieder zu sehr persönlichen Erlebnissen.
Musik, Achtsamkeit und die Bedeutung des Kreuzes
"10-Minuten-Impulse" führten die Besucher jeweils zur halben Stunde im Kirchenschiff zusammen. "Musik zur Mittagszeit" durch Orgel und Flöte sowie Vorträge des Kinderchors wurden ergänzt um einen Achtsamkeits-Impuls. Den Abschluss bildete ein geistlicher Impuls des Gemeindevorstehers, Priester Michael Sokoll, der über die Bedeutung des Kreuzes sprach. Er bezog sich dabei auf das in die Wand hinter dem Altar eingelassene Fensterkreuz, das - da es auch von der an der Kirche vorbeiführenden Hauptstraße gut zu sehen ist - ein klares Statement auch nach außen sei, worum es hier geht: um unsere persönliche Verbindung zu Gott und Jesus Christus.
Nach dem Gottesdienst am darauffolgenden Sonntag bedankte sich Priester Sokoll herzlich bei allen, die zum Gelingen des Gemeindefests beigetragen haben.
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