Die Westdeutsche Allgemeine Zeitung (WAZ) veröffentlichte am Donnerstagabend, dem 21. Januar 2021 auf ihrer Internetseite eine Meldung darüber, dass es in einer neuapostolischen Gemeinde in Essen zu Verstößen gegen die Corona-Schutzverordnung und der Auflösung eines Gottesdienstes mit mehr als 90 Teilnehmern durch die Polizei gekommen sei. Nach einer Richtigstellung durch die Kirche wurde die Meldung korrigiert: Es handelte sich nicht um einen Gottedienst einer neuapostolischen Gemeinde.
Das von der Zeitung als "neuapostolische Kirche" bezeichnete Gebäude wird seit 2016 von der Neuapostolischen Kirche nicht mehr für Gottesdienste genutzt. Es handelt sich um die ehemalige Gemeinde Essen-Nordost, die profaniert und 2017 veräußert wurde. Das Gebäude wird heute von einer anderen christlichen Gemeinschaft genutzt.
Als Hintergrundinformation: Derzeit finden in Essen in den neuapostolischen Gemeinden keine Präsenzgottesdienste statt. In allen Gottesdiensten der Neuapostolischen Kirche gelten darüber hinaus klare Hygieneregeln, die mit den Landesregierungen abgestimmt sind. Diese verpflichten alle Teilnehmer zum Tragen eines Mund- und Nasenschutzes und dem Einhalten des Mindestabstands von 1,50 Metern. Zudem wird komplett auf Gemeindegesang verzichtet.
Wir bedauern, dass die WAZ-Meldung zu Missverständnissen geführt hat und danken der Redaktion für die schnelle Korrektur.
22. Januar 2021
Text:
Frank Schuldt
Fotos:
Funke Mediengruppe
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