Zum letzten Mal erlebten die Jugendlichen des Bezirks Essen am Sonntag, den 14. August 2016 einen Jugendgottesdienst in der Gemeinde Nordost. Aus diesem Grund waren auch die Gemeindemitglieder aus Nordost eingeladen.
Bezirksältester Martin Hoyer diente mit dem Bibelwort aus 1. Thessalonicher 5,21 und 22: „Prüft aber alles und das Gute behaltet. Meidet das Böse in jeder Gestalt.“
Der Schwerpunkt des Gottesdienstes lag darauf, den Glauben zu leben und zu prüfen. Bezirksältester Hoyer unterstrich diese Kernaussage unter anderem mit zwei Gedanken dazu, wie man seinen Glauben mit seinen Sinnen wahrnehmen kann. Zum einen müsse man hören, zum Beispiel das Wort im Gottesdienst. Wenn man nie hinhöre, werde man auch nur selten etwas erleben. Zum anderen müsse man aber auch sehen, beispielsweise die die Worte in der Heiligen Schrift. Die Begebenheiten in den Evangelien können auch heute noch Kraft und Aufmunterung im Alltag bieten, so der Bezirksälteste.
Priester Klaus Kienast aus der Gemeinde Nordost wurde zu einem Wortbeitrag gerufen. Er äußerte den Gedanken, dass die Gemeinde an diesem Sonntag in einer großen Bandbreite vertreten sei, von Kleinkindern, die noch nicht den ersten Geburtstag gefeiert haben, bis hin 87-jähren Senioren. Dies mache auch eine Beständigkeit aus, erläuterte der Priester. Dennoch müsse jeder seiner eigenen Glaubenserfahrungen machen.
Das letzte Mal in Nordost
Im Anschluss an den Jugendgottesdienst bedankte sich Bezirksältester Hoyer bei den Gemeindemitgliedern der Gemeinde Nordost für die beständige Gastfreundschaft gegenüber der Bezirksjugend. Über Jahre hinweg war die Kirche Nordost der zentrale Anlaufpunkt für Jugendveranstaltungen. Dies wurde, auch bei den Jugendbetreuern des Bezirks, nicht als Selbstverständlichkeit gesehen. Im Rahmen der Kirchenstrategie 2030 wird die Gemeinde Nordost in den nächsten Monaten in die benachbarten Kirchgemeinden aufgehen und das Kirchgebäude profaniert. Daher werden dort auch keine Jugendgottesdienste mehr stattfinden können.
Ferner wurden zwei Jugendbetreuer aus ihrer aktiven Aufgabe mit herzlichem Dank verabschiedet. Zudem wurde ein Sozialprojekt für ein Jugendcamp in Armenien vorgestellt, welches in den nächsten Monaten im Bezirk anlaufen soll.
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