Apostel Wilhelm Hoyer diente am Mittwoch, 19. August 2015 der Gemeinde Essen-Überruhr. In seiner Begleitung waren Bezirksältester Martin Hoyer und die Bezirksevangelisten Uwe Hillen und Rainer Baran.
Den musikalischen Rahmen des Gottesdienstes gestalteten zwei Solisten mit Querflöte und Orgel sowie Gemeinde- und Frauenchor Überruhr.
Apostel Hoyer legte seiner Predigt das Bibelwort aus Johannes 17,21-22: „…damit sie alle eins seien. Wie du, Vater, in mir bist und ich in dir, so sollen auch sie in uns sein, damit die Welt glaube, dass du mich gesandt hast. Und ich habe ihnen die Herrlichkeit gegeben, die du mir gegeben hast, damit sie eins seien, wie wir eins sind.“ zu Grunde.
Damit sie alle eins seien
Der Amtsträger erläuterte, dass dieser Wunsch Jesus Christus nach Einigkeit unter seinen Gläubigen, in der heutigen Zeit eine primäre Aufgabe der Apostel sei. Für das Anstreben von Einssein in Gemeinden und Familien als Gotteskinder zeigte er klar den Weg auf: Des Menschen Willen unter den Gottes stellen, die Gesinnung Jesu gegenüber Freund und Feind annehmen und Gott dienen. Der Apostel empfahl, die hieraus gewonnen Kräfte zu bündeln in der Erwartung auf die Wiederkunft Jesus Christus.
Bezirksevangelist Uwe Hillen drückte in seinem Predigtbeitrag seine Begeisterung über den gegebenen Schlüssel zur Bewältigung des oft schwierigen Weges zur Einigkeit untereinander aus. Er wünschte, dass es gläubigen Menschen mit Gottes Gnade gelinge.
Sakrament der Heiligen Versiegelung
Durch Handauflegung und Gebet eines Apostels empfängt der Gläubige bleibend die Gabe des Heiligen Geistes. Diese Geistestaufe spendete Apostel Hoyer der kleinen Romy. Er versicherte der Mutter die Liebe und Freude der Gemeinde und der Engel im Himmel. Der Amtsträger wünschte dem kleinen Mädchen auf seinem Lebens- und Glaubensweg stets einen Engel an seiner Seite. Er bat die Mutter, ihrer Tochter die Freude am Werk Gottes und das innige Gebet zu Gott in die Seele zu legen.
Ruhesetzung Diakon Uwe Sieber
Nach 38 Jahren als Amtsträger im Werke Gottes setzte Apostel Hoyer Diakon Uwe Sieber aus gesundheitlichen Gründen vorzeitig in Ruhe. Er dankte ihm, dass er sein persönliches Motto im Glauben an Gott „Ganz oder gar nicht“ stets gelebt habe. Für die Zukunft gab der Apostel Uwe Sieber und seiner Familie das Bibelwort aus Jesaja 12,2: „Siehe, Gott ist mein Heil, ich bin sicher und fürchte mich nicht, denn Gott der Herr ist meine Stärke und mein Psalm und ist mein Heil.“ mit auf den Weg.
Mit dem Wunsch für alle Anwesenden „Herr bleib bei mir“ beendete der Gemeindechor den Gottesdienst.
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