Ich rufe daher dazu auf, dass wir uns im Gebet verbinden - diesen Rat gibt Bezirksälteste Martin Hoyer Ihnen, liebe Leserinnen und Leser!
Liebe Glaubensschwestern und Brüder im Bezirk Essen,
liebe Leserinnen und Leser,
eine noch nie dagewesene Situation belastet nun unser Land und damit die gesamte Bevölkerung. Unsere Älteren hatten in schwierigen Zeiten gelernt, zusammenzurücken. Aber jetzt müssen wir genau das Gegenteil machen: körperlich auseinanderrücken! Auch als Christen, die ja eigentlich Gemeinschaft pflegen, müssen wir diesen Hinweis unbedingt beachten und befolgen. Dazu möchte ich an dieser Stelle ganz deutlich aufrufen!
Dennoch bleiben wir verbunden. Ich bin zutiefst davon überzeugt, dass unser himmlischer Vater, unser Gott, dies sicherlich zugelassen hat, aber dass er uns auch helfen wird. Die Heilige Schrift berichtet oftmals von Sorgen und Anfechtungen, die über die Völker gekommen sind. Aber wenn man genau hinschaut, hat er zu allen Zeiten Boten Gottes gesandt und Hilfe in schwierigsten Zeiten geschenkt. Oftmals musste dies erbeten werden... Ich rufe daher dazu auf, dass wir uns im Gebet verbinden und unseren himmlischen Vater um seine ganz besondere Hilfe für alle Menschen in dieser Zeit bitten. Wir können diese derzeitige Situation nicht „wegbeten“, aber wir können dafür beten, dass wir als Menschen diese Situation mit Gottes Hilfe meistern und überstehen.
Auch wenn wir keine Gottesdienste mehr gemeinsam in Kirchen feiern können, auch wenn derzeit keine direkten Seelsorgebesuche durchgeführt werden, so lasst uns aber die zur Verfügung stehenden Kommunikationsmittel nutzen, um verbunden zu bleiben: ein lieber Anruf, eine nette Whatsapp, ein Post in Social Media, etc. Lasst uns einfach kreativ sein und über diese Wege weiterhin Gemeinschaft halten und pflegen. Ich möchte dazu aufrufen, den Zustand „einsam“ beim Nächsten auszuschließen!
Wir schauen nach vorne und leben jetzt den Begriff „Hoffnung und Zuversicht“.
Derzeit werden weitere Möglichkeiten erarbeitet, Gottesdienste zu übertragen und den Informationsfluss zu intensivieren. Ich danke schon jetzt den Organisatoren für diese Leistung.
Lasst uns auch einmal besonders „Danke“ sagen all denen, die sich aktuell bis über die Grenzen der Leistungsfähigkeit um die Bevölkerung kümmern. Diesen Menschen gilt unsere Hochachtung!
Wir bleiben herzlich verbunden!
M. Hoyer
Bezirksvorsteher
19. März 2020
Text:
Martin Hoyer
Fotos:
Internetredaktion
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