Die Gemeinde Rellinghausen feierte am Sonntag, dem 14. Juli 2019 einen Gottesdienst, in dem Bezirksevangelist Bernd Garstka der kleinen Marie-Louise das Sakrament der Heiligen Wassertaufe spendete. In diesem Gottesdienst erhielten auch Angela und Reinhard Stachowiak den Segen zu ihrem 40. Hochzeitstag.
Dem Gottesdienst lag das Bibelwort aus Apostelgeschichte 2,37 zugrunde: "Als sie aber das hörten, ging‘s ihnen durchs Herz, und sie sprachen zu Petrus und den andern Aposteln: Ihr Männer, liebe Brüder, was sollen wir tun?"
Bezirksevangelist Garstka erläuterte dazu, dass nach dem Tod der ersten Apostel vielen gläubigen Menschen die Predigt des Evangeliums durchs Herz ging mit der Wirkung, dass große Dienste in der Kirche Christi geleistet wurden. So blieb die Botschaft von Christus als dem gestorbenen, auferstandenen, gen Himmel gefahrenen Gottessohn über Jahrhunderte hindurch wach und fand weltweite Verbreitung. Nur die Erwartung des wiederkommenden Herrn trat leider in den Hintergrund. Von Mitte des 19. Jahrhunderts bis heute wirken nach dem Willen Gottes wieder Apostel, die das Evangelium verkünden.
Taufe, Rubinhochzeit und Abschied
Nach der Sündenvergebung spendete Bezirksevangelist Garstka der kleinen Marie-Louise Prengel das Sakrament der Heiligen Wassertaufe Er gab den Eltern ein persönliches Bibelwort aus dem Evangelium des Johannes an die Hand: „Ich bin der gute Hirte und kenne die Meinen und die Meinen kennen mich.“ (Johannes 10,14).
Nach der Feier des Heiligen Abendmahles erhielten die Eheleute Stachowiak den Segen zum vierzigsten Hochzeitstag. Die Rubinhochzeit ist nach dem Stein Rubin benannt, der rot glänzt und wertvoll ist. So kann eine Ehe auch noch nach vierzig Jahren noch voller Liebe sein und glänzen, erläuterte Bezirksevangelist Garstka. In seiner Mitpredigt würdigte der Gemeindevorsteher, Priester Dirk Makowski, dass sich die Eheleute aktiv in die Gemeinde Rellinghausen einbringen. Der Bezirksevangelisten widmete ihnen ebenfalls ein Bibelwort: „Wer unter dem Schirm des Höchsten sitzt und unter dem Schatten des Allmächtigen bleibt, der spricht zu dem Herr: Meine Zuversicht und meine Burg, mein Gott, auf den ich hoffe.“ (Psalm 91,1 und 2).
Nach dem Gottesdienst verabschiedete Priester Makowski die älteste Glaubensschwester der Gemeinde. Johanna Klesse zieht im Alter von 94 Jahren zu ihren Angehörigen an den Niederrhein.
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