Der Gottesdienst am Sonntag, den 18. Februar 2018 war für die Gemeinde Schonnebeck außergewöhnlich. Sie durfte die Taufe von Hannah Emilia Lakaw feiern.
Dem Gottesdienst lag das Bibelwort aus Hebräer 2,18 zugrunde: „Denn worin er selber gelitten hat und versucht worden ist, kann er helfen denen, die versucht werden.“ Evangelist Carsten Crispin begrüßte zunächst die Gottesdienstteilnehmer und nahm dann Bezug auf das zu Gottesdienstbeginn gesungene Lied „Lass die Herzen immer fröhlich...“. Oftmals könne man nicht fröhlich und dankbar sein, so der Evangelist. Doch trotzdem können alle Christen sicher sein, dass Gott, der Vater immer an der Seite seiner Kinder sei und sich alle auf ihn verlassen können.
Jesus als Lehrer
Im Hinblick auf das Bibelwort erläuterte Evangelist Crispin, dass Jesus nicht nur Gottessohn war, sondern auch Mensch, der in Versuchung geführt wurde. Wir können von Jesus auch in der heutigen Zeit noch lernen und ihn als Vorbild nehmen. Jesus Christus sei versucht worden und habe diesen Versuchungen widerstanden; er sei treu geblieben und habe sich nicht von Gott abgewendet. Durch die Versuchung, die Jesus erlebt und denen er widerstanden habe, helfe er uns in der heutigen Zeit in den Versuchungen und Prüfungen, die uns widerfahren. Der Evangelist rief die Festgemeinde auf, als Christen weiter Gottes Wege zu gehen.
Natürliche und geistige Entwicklung
Priester Michael Heise ging in seinem Predigtbeitrag auf die Entwicklung von Kindern ein. Er zitierte das Bibelwort: „Der Mensch lebt nicht von Brot allein“. Kinder schauen und lernen im Natürlichen; sie müssen Vertrauen, Menschlichkeit und Hoffnung erlernen. Doch auch im Geistigen müssen sie angeleitet werden; ihnen müsse gezeigt werden, dass da ein Gott sei, auf den sie sich verlassen können, der zu ihnen stehe, der immer für sie da sei und den sie „Unser Vater“ nennen dürfen. Sie können Gott als Hoffnung, Hilfe und Stärke ansehen. Ihnen müsse die Frage näher gebracht werden: „Wer will gegen uns sein, wenn Gott mit uns ist?“, so Priester Heise.
Heilige Wassertaufe
Nach der Sündenvergebung und vor der Feier des Heiligen Abendmahls durfte die Gemeinde die Spendung des Sakraments der Heiligen Wassertaufe erleben. Ein Duett, gesungen von zwei Glaubensschwestern, bereitete den Eltern mit dem Täufling den Weg zum Altar.
In seiner Ansprache ging der Evangelist erneut auf das Wort „Der Mensch lebt nicht von Brot allein“ ein. Er erklärte den Eltern, dass das Wort Gottes für das Leben eines Christen wichtig sei. Er wünschte ihnen, dass sie Hannah christliche Werte mit auf ihren Lebensweg geben mögen. Unabhängig davon, was das Kind in seinem Leben machen und wie es sich entwickeln werde, soll ihm immer klar sein, dass ein Engel an seiner Seite stehen werde. Wenn das Kind oder seine Eltern der Meinung seien, dass ein Engel nicht ausreiche, müsse und dürfe man auch mehrere Engel anfordern.
Im Anschluss an die Taufhandlung feierte die Gemeinde das Heilige Abendmahl. Nach der Beendigung des Gottesdienstes hatten alle Besucher die Möglichkeit, Hannah und ihren Eltern ihre Glück- und Segenswünsche auszusprechen.
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