Bezirksälteste Martin Hoyer hielt den Gottesdienst für sechs- bis neunjährige Kinder („KiGo 6-9“) am Sonntag, den 3. Dezember 2017 in der Gemeinde Rüttenscheid. Ungefähr 30 Kinder nahmen an diesem Gottesdienst teil.
Mit verschiedenen Liedern zum Thema Licht, unter anderem „Tragt in die Welt nun ein Licht“, stimmen sich die Kinder und Lehrkräfte auf den Gottesdienst ein.
Licht ist stärker als Dunkelheit
In der vorbereitenden Sonntagsschule konnten die Kinder ein Namensschild mit Reflektoren basteln. Außerdem versteckten sich die Kinder unter einem großen Karton, und der Bezirksälteste forderte sie auf zu versuchen, die Dunkelheit aus dem Karton heraus zu holen. Die Kinder erklärten, dass dies nicht möglich sei und lernten, dass man aber selbst mit der kleinsten Leuchte Licht in die Dunkelheit bringen könne. Dieses Licht ist stärker als die Dunkelheit; dies zeigte sich, als der Bezirksälteste durch ein kleines Loch in den Karton hinein leuchtete.
Besonderer Höhepunkt war eine Burg aus Eis, die mit einer Wärmelampe bestrahlt wurde. Die Kinder konnten zuschauen, wie die Wärme des Lichts das Eis zum Schmelzen brachte. Außerdem konnten sie in einem Glasstein die Spektralfarben sehen und diese verschiedenen Eigenschaften wie Rot = Liebe, Feuer oder Gelb = Licht und Wärme und Blau = Himmel und Kälte zuordnen.
Als Symbol für das Licht bastelten die Kinder eine Spaltlaterne mit einem kleinen LED-Licht. Die Laternen bildeten dann den Rahmen für die Altardekoration.
Jesus – Licht der Welt
Dem Gottesdienst lag das Bibelwort aus Johannes 8,12 zugrunde: „Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.“ Anschaulich erläuterte Bezirksälteste Hoyer den Kindern, was wir daraus für uns mitnehmen können.
„Licht verdrängt Dunkelheit“, so der Bezirksälteste. Das Erste, was Gott gemacht habe, war das Licht. Gott habe auch seinen Sohn Jesus gemacht. Er sei das Licht der Welt. Zudem habe Licht viele Farben und Bedeutungen. Der Bezirksälteste erläuterte, dass Jesus wie die Farben im Licht sei. Wenn er im Gottesdienst sei, bringe er Hoffnung; wenn man traurig sei, zeige er Liebe in der Predigt. Gottesdienst sei nicht langweilig. Oft reiche es, einen Gedanken, eine Idee daraus mitzunehmen.
Außerdem bringe Licht Wärme, so der Bezirksälteste weiter. Wenn die Mutter die Kinder in den Arm nehme, gebe dies Wärme, und das tue wohl. So sei auch Jesus. Wenn wir etwas falsch machen, gebe er uns Wärme und nehme die Kälte mit seiner Liebe durch die Gnade und Sündenvergebung. Weiter benötige man Licht, um nachzuschauen, ob alles in Ordnung sei. So schaue Jesus, ob bei uns alles gut ist und wir gesund im Glauben bleiben. Er sage uns auch, was wir besser machen können.
Licht im Heiligen Abendmahl
Priester René Körner bereitete das heilige Abendmahl vor. Er wies darauf hin, dass auch wir Licht und Wärme geben können, beispielsweise indem die Kinder ihren Eltern Freude machen. Jesus freue das, und nach dem Heiligen Abendmahl strahle er mit uns gemeinsam und bringe uns Licht.
Bezirksälteste Hoyer beendet den Gottesdienst und betet besonders für die Kinder. Zum Schluss gab es einen kleinen Imbiss für alle, und die Kinder durften ihre gebastelte Laterne und eine kleine Tüte mit weihnachtlichen Leckereien mitnehmen.
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