Mit einigen neuen Kindern fand am Sonntag, den 17. September 2017 der erste Kindergottesdienst für die sechs- bis neunjährigen Kinder („KiGo 6-9“) nach den Sommerferien in der Gemeinde Rüttenscheid statt.
Zunächst füllten die Kinder Steckbriefe für das Freundebuch aus – ein Buch, in dem jedes am KiGo 6-9 teilnehmende Kind sich vorstellt. In der vorbereitenden Sonntagsschulstunde wurden alle neuen Kinder willkommen geheißen, und mit einem Kennenlernspiel konnten die Namen und Vorlieben in Erfahrung gebracht werden.
Jesus – unser aller Freund
Die zuvor ausgefüllten Streckbriefe wurden an einer langen Schnur hinter dem Altar aufgehängt. Auch Jesus als „unser aller Freund“ wird in diesem Buch mit einem Steckbrief vorgestellt. „Lieblingsfarbe: weiß“, „Gemeinde: überall auf der Welt“ sind zwei Einträge in diesem Steckbrief. Als Hobbies werden „Frieden stiften“ und „Gutes tun“ genannt. Zudem mag Jesus gemäß dem Steckbrief alle Menschen, besonders Kinder.
Die Kinder bastelten dann jeweils zu zweit ein Freundschaftsband. Die Grundfarbe war weiß, die Lieblingsfarbe Jesu, und wurde mit der Lieblingsfarbe der Kinder kombiniert. Nun tragen die Kinder ein dreifarbiges Freundschaftsband, welches sie mit Jesus und ihrem Partnerkind verbindet.
Jesus liebt alle
Den anschließenden Kindergottesdienst hielt Priester Markus Langendorf. Als Grundlage diente das Bibelwort aus Markus10,16 „Und er herzte Sie und legte die Hände auf sie und segnete sie.“
Priester Langendorf ging zunächst näher auf die freundschaftlichen Verbindungen und die Möglichkeiten, diese nach außen hin zu zeigen, ein. Einen Freund herzt und umarmt man. Um eine freundschaftliche Verbindung nach außen zu zeigen, tragen viele einen Freundschafts- oder Ehering. Auch sei es zum Beispiel üblich, ein Schloss an einer Brücke anzubringen und den Schlüssel hierzu gemeinsam in den Fluss zu werfen – als Symbol, dass man auf ewig miteinander verbunden sei.
Jesus hatte zwölf enge Freunde, seine Jünger, so Priester Langendorf weiter. Diese versuchten, Jesus zu schützen, wie gute Freunde es tun. Als sie jedoch nur die besser betuchten Leute zu ihm vorlassen wollten und die Familien, Kinder und Armen wegschickten, ließ der Herr Jesus dies nicht zu. Denn Jesus liebt alle.
Nach der Feier des Heiligen Abendmahls endete der KiGo 6-9 mit einem Imbiss und einem Ständchen für die Geburtstagskinder.
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