Zusammen mit rund 50 Gemeindemitgliedern aus Heilbronn-Horkheim feierte die Gemeinde Rellinghausen am Samstag, den 5. August 2017 ein Gemeindefest am Emil-Frick-Haus der Stadt Essen im Stadtwald.
Die beiden Gemeinden haben sich im Jahr 2014 während des Internationalen Kirchentages (IKT) in München kennengelernt. Nun haben Glaubensgeschwister aus beiden Gemeinden die Initiative ergriffen, um einen gegenseitigen Besuch zu ermöglichen.
Ausflug und Gemeindefest
Im Verlauf des Freitags reisten die Gemeindemitglieder aus Heilbronn an und wurden von einer Abordnung aus Rellinghausen mit dem Gemeindevorsteher, Priester Dirk Makowski, empfangen. Das Emil-Frick-Haus der Stadt Essen bot allen Gästen die Möglichkeit der Übernachtung.
Der Samstag begann mit einem vom Hirten in Ruhe Ladislaus Schrempf und Priester Klaus Kerlisch organisierten Ausflug für die Glaubensgeschwister der Gastgemeinde und aus Rellinghausen, wahlweise einer Rundfahrt mit einem Doppeldeckerbus durch Essen oder einer Fahrt mit der Weißen Flotte auf dem Baldeneysee.
Nach Rückkehr der Ausflugsteilnehmer zum Emil-Frick-Haus begann das Gemeindefest mit einer kurzen Ansprache von Priester Makowski. Danach folgten ein kurzes Gebet und das gemeinsame Lied „Der Herr ist mein Licht“. Im Verlauf des Nachmittags wurde ein umfangreiches Programm angeboten. Es gab Aktivitäten für die Kinder, Ballspiele, Verpflegung sowie viele Gelegenheiten für einen intensiven Austausch zwischen den Gemeinden.
Gemeinsamer Gottesdienst
Am Sonntag fand ein gemeinsamer Gottesdienst in der Kirche in Rellinghausen statt. Die Glaubensgeschwister aus Heilbronn verstärkten den Rellinghauser Chor, bildeten ein Orchester und brachten sich in die Gestaltung des Gottesdienstes ein. Priester Makowski bedankte sich bei allen Helfern, die das Wochenende mitgestaltet haben. In seiner Predigt betonte er die Gemeinsamkeiten der beiden Gemeinden und die schöne Verbindung, die zwischen den Gemeindemitgliedern entstanden sei. „Die Liebe ist das spürbare Band, das uns als Gotteskinder miteinander verbindet.“, so der Gemeindevorsteher.
Priester Dietmar Knop erwähnte in seinem Predigtbeitrag, dass er eine tiefe, innige Verbindung zu den Glaubensgeschwistern aus der Gastgemeinde verspüre und er sich den Geschwistern näher fühle, als manchem Bekannten, den er seit Jahrzehnten kenne. Dies sei eine Auswirkung des Heiligen Geistes, der durch seine Gabe alle Gotteskinder zu Brüder und Schwestern mache und eine solche Herzensverbindung ermögliche.
Am Ende des Gottesdienstes sang ein Kinderchor das Lied „Lobet den Herrn“. Die Gemeinde stimmte nach der ersten Strophe in den Kanon mit ein. Nach einem Vortrag des Orchesters verabschiedeten sich die beiden Gemeinden voneinander.
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