44 Jugendliche und einige Betreuer machten sich am 17. Juni 2016 zur diesjährigen Mehrtagesfahrt auf. Ziel bis zum 19. Juni war das Freizeithaus des CVJM Oberhausen in Scharendijke auf der Insel Schouwen-Duiveland/Zeeland.
Nach gut vierstündiger Fahrt erreichte die Gruppe ihre Unterkunft und wurde von der Herbergsmutter Ulla und ihrem Team herzlich begrüßt. Nachdem der Hunger gestillt war, wurden die Zimmer bezogen und die Gegend erkundet. Dann begann eine kurze Nacht.
Freude trotz schlechten Wetters
Wegen des schlechten Wetters am Samstag musste das Programm geändert werden. Die geplante Teamolympiade viel buchstäblich ins Wasser, so dass die für den Nachmittag geplante Chorprobe auf den Morgen verschoben wurde. Eine Regenpause gegen Mittag nutzte die Gruppe, um mit Fahrrädern die Insel zu erkunden. Bald begann es aber wieder zu regnen, die Windböen wurden stärker und der Regen peitschte ins Gesicht. Trotzdem blieb die Stimmung weiterhin gut und die Gruppe hatte viel Spaß.
Nach dem Abendessen erfolgte noch ein kleiner Teil der Teamolympiade. Die gemischten Teams konnten Punkte bei verschiedenen Aufgaben sammeln. So gab es zum Beispiel Kreativpunkte für ein Gedicht über die Jugendfahrt. Nach der Siegerehrung klang der Tag bei Spielen und vielen Gesprächen aus.
Gott ja, Kirche nein?
Am Sonntag wurde gemeinsam Gottesdienst gefeiert. Priester Ralf Schönert, ehemaliger Bezirksjugendbetreuer, war dazu aus Essen angereist. Der Gottesdienst stand unter dem Bibelwort aus 1. Timotheus 1,12: „Ich danke unserm Herrn Christus Jesus, der mich stark gemacht und für treu erachtet hat und in das Amt eingesetzt." Priester Schönert führte unter anderem aus, dass Jesus jeden annehme und auch in regnerischen Situationen Freude schenke. Viele sehen die Kirche nicht mehr als Notwendigkeit, dennoch könne man gerade dort Jesus erleben. Priester Volker Dellmann wies, in Anbetracht zukünftiger Gemeindefusionen, in seinem Predigtbeitrag darauf hin, dass man – unabhängig davon, in welchem Gebäude man Gottesdienst erlebe – doch zu Hause sei. Priester Peter Heise ermunterte alle Gottesdienstteilnehmer, in der Kirche mitzuwirken. Jeder werde gebraucht. In einer Zeit, wo sich vieles in sozialen Netzwerken abspiele, sei es wichtig, das persönliche Miteinander zu pflegen.
In der Vorbereitung auf die Sündenvergebung wies Priester Ralf Schönert auch auf die kleinen Fehler hin, welche vergeben werden sollen. Anschließend feierte die junge Gemeinde ganz persönlich das Heilige Abendmahl.
Nach Frikandeln und Frietjes zum Mittagsessen ging die Jugendfahrt mit vielen Eindrücken für die Teilnehmer zu Ende.
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