Ein Gottesdienst für Kinder im Alter von sechs bis neun Jahren fand am Sonntag, den 20. Februar 2016 in Rüttenscheid statt. Bezirksevangelist Uwe Hillen führte diesen besonderen Gottesdienst durch.
In der vorbereitenden Sonntagschule wurden von Iris Allgaier und Bezirksevangelist Hillen die Aufgaben eines Hirten erarbeitet. Er kümmert sich liebevoll um seine Schafe, kennt jedes einzelne, sorgt sich, dass sie frisches Wasser und Gras finden. Wenn sie verletzt sind, trägt er sie, und er beschützt sie vor Feinden und wilden Tieren.
Die Hand des Menschen
Der Gottesdienst hatte das Bibelwort aus Johannes 10,27 und 28 zur Grundlage: „Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie und sie folgen mir, und ich gebe ihnen das ewige Leben und sie werden nimmermehr umkommen, und niemand wird sie aus meiner Hand reißen.“
Gott, der Schöpfer habe den Menschen eine Hand gegeben, die mit fünf Fingern ausgestattet sei, so der Bezirksevangelist in seiner Predigt. Damit könne eine Hand fest zugreifen und viele Dinge tun. Jeder Finger habe eine besondere Aufgabe und trage zu der Kraft, die in der Hand liege, bei. Wenn wir uns fürchten oder eine Gefahr drohe, seien wir froh und fühlten uns sicher, wenn uns jemand an die Hand nehme. Wenn die Hand verletzt sei und wir einen Verband tragen müssen, werde uns bewusst, wie sehr wir jeden einzelnen Finger brauchen. Einige Kinder erhielten einen Verband, um zu erfahren, wie es ist, wenn man eine Hand nicht richtig gebrauchen kann: Sie konnten Gegenstände nicht mehr richtig aufheben und festhalten.
Gott hat auch eine Hand
Der Bezirksevangelist erklärte den Kindern: Da Gott in Jesus, seinem Sohn, Mensch geworden sei, sei er wahrer Gott und wahrer Mensch. Deshalb spreche er im Bibelwort von seiner Hand, aus der uns niemand reißen könne. Jeder Finger könne mit einer Aussage aus dem Bibelwort belegt werden:
„Meine Schafe hören meine Stimme…“ könne als ein erster Finger gesehen werden. Wir hören Gottes Wort vom Altar und er hält uns fest in seiner Nähe. „… und ich kenne sie und sie folgen mir…“: Jesus Christus kennt jeden einzelnen von uns, er liebt uns und hält uns mit seiner Liebe in Gottes Nähe. „…und ich gebe ihnen das ewige Leben…“ ist der dritte, sehr kraftvolle Finger Gottes. Er möchte mit uns in ewiger Gemeinschaft sein. „…und sie werden nimmermehr umkommen…“: Verglichen mit einem Ring, der kein Anfang und kein Ende habe, sollen wir für immer und alle Zeit bei ihm sein. „…und niemand wird sie aus meiner Hand reißen…“: Der letzte Finger mache die Hand Gottes kraftvoll und niemand könne uns aus dieser Hand losreißen. Wenn wir sie festhalten, sind wir in seiner Hand geborgen.
Zur Vorbereitung auf das Heilige Abendmahl ging der Bezirksevangelist auf die Verbände ein, die einige Kinder erhielten. So ein Verband für unsere Seele könne durch Sünde verursacht worden sein, die nun durch die Freisprache abgenommen werde.
Umrahmt wurde der Gottesdienst durch gemeinsames Singen der Kinder.
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