Ein freudiges Silberhochzeitspaar mit tiefem Gottvertrauen steht an diesem Sonntagvormittag vor dem Altar. So hat Bezirksältester Martin Hoyer die Glaubensgeschwister Claudia und Frank Wälscher genannt. Sie erhielten in der Gemeinde Essen-Borbeck einen neuen Segen für ihren weiteren gemeinsamen Lebensweg.
Mehr als 25 Jahre des Lebens ist das Paar bereits miteinander gegangen; wie viele noch folgen werden, liegt in Gottes Hand, denn – so die Aussage des Bibelwortes aus Sprüche 16, Vers 9: „Des Menschen Herz erdenkt sich seinen Weg, aber der Herr allein lenkt seinen Schritt.“ Diese Passage aus der Heiligen Schrift nahm der Bezirksälteste in seiner Predigt zum Anlass, darauf hinzuweisen, dass die Gesetzgebung auf den zehn Geboten basiert. Es ist der himmlische Vater, der die Wege des Menschen leitet. Den beiden Söhnen Tim und Moritz legte der Amtsträger das vierte Gebot aus 2. Moses 20, Vers 12 ans Herz: „ Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren, auf dass du lange lebest im Lande, das dir der Herr, dein Gott gibt.“ Hier riet der Bezirksälteste, auch weiterhin als Familie zusammen zu halten.
Den Segen erhielten die Eheleute Wälscher im Anschluss an die Feier des Heiligen Abendmahles: den Segen Gottes für den Bund der Ehe, den Segen seines Sohnes Jesus Christus für den Glaubensweg und den Segen des Heiligen Geistes. Dieser setzt Impulse, wie es weitergehen mag.
Nach dem Festgottesdienst gratulierten Familie, Freunde und Bekannte sowie Glaubensgeschwister aus Borbeck und anderen Gemeinden dem Jubelpaar. Dabei unterhielten sie sich auch über den Bund der Ehe und die Frage, was eine gute Ehe, gerade auch in der heutigen Zeit, ausmacht? Claudia und Frank Wälscher sagen über das Geheimnis ihres Ehebandes: „Wir haben uns nie als einzelne Personen wichtig genommen, sondern immer das ,Uns` in den Mittelpunkt gestellt. Außerdem haben wir allen Grund, für unser Leben dankbar zu sein: Wir sind gesund, haben zwei prächtig entwickelte Jungs und hatten nicht an einem Tag mal so einen Stress miteinander, als dass man hätte annehmen können, dass dieses Konstrukt mal nicht mehr passt. Zudem haben wir vielleicht eine gute Balance zwischen gesundem Menschenverstand und festem Gottglauben gefunden.“
Dass diese Worte ernst gemeint sind, merkt man beiden an. Mit ihrer humorvollen Art und gleichzeitigem Vertrauen auf Gott sind sie sich gewiss, dass das, was Priester Thomas Olstinski an diesem Sonntag am Altar ausdrückte, stimmig ist: „Als Menschen gestalten wir unseren Weg, schmieden Pläne, wir planen – aber Gott lenkt.“
Datenschutzeinstellungen
Mit Hilfe einiger zusätzlicher Dienste können wir mehr Funktionen (z.B. YouTube-Video-Vorschau) anbieten. Sie können Ihre Zustimmung später jederzeit ändern oder zurückziehen.
Datenschutzeinstellungen
Diese Internetseite verwendet notwendige Cookies, um die ordnungsgemäße Funktion sicherzustellen. Jeder Nutzer entscheidet selbst, welche zusätzlichen Dienste genutzt werden sollen. Die Zustimmung kann jederzeit zurückgezogen werden.
Einstellungen
Nachfolgend lassen sich Dienste anpassen, die auf dieser Website angeboten werden. Jeder Dienst kann nach eigenem Ermessen aktiviert oder deaktiviert werden. Mehr Informationen finden sich in der Datenschutzerklärung.
