Am Dienstag, 25. Dezember 2012, hielt Bezirksapostel Armin Brinkmann den Weihnachtsgottesdienst in Überruhr. In seiner Begleitung waren Apostel Rainer Storck, Bischof Manfred Bruns, Bezirksältester Martin Hoyer und Bezirksevangelist Uwe Hillen.
Den musikalischen Rahmen zu dieser Segensstunde gestalteten das Instrumentalquartett, der Kinder- und Gemeindechor Überruhr mit festlichen Vorträgen.
Bezirksapostel Armin Brinkmann legte dem Gottesdienst das Bibelwort aus Matthäus 2, Verse 1 und 2 zu Grunde: „Als Jesus geboren war in Bethlehem in Judäa zur Zeit des Königs Herodes, siehe, da kamen Weise aus dem Morgenland nach Jerusalem und sprachen: Wo ist der neugeborene König der Juden? Wir haben seinen Stern gesehen im Morgenland und sind gekommen, ihn anzubeten“.
In der Bibellesung zum Weihnachtsfest 2012 setzte die Glaubensschwester Ute Schmiel das vorgenannte Textwort mit den Versen 3 bis 11 fort, in denen der Weg der Weisen beschrieben ist, bis sie das Jesuskind bei Maria fanden und ihm ihre Gaben bringen konnten.
Zunächst begrüßte der Bezirksapostel herzlich die per Telefonübertragung diesem Gottesdienst angeschlossenen bettlägerig kranken Mitglieder der neuapostolischen Kirche Nordrhein-Westfalen. Er übermittelte ihnen die tröstende Botschaft, dass der Geist Gottes im Besonderen mit allen Elenden ist und sie geborgen im Herrn sind.
In seiner Predigt erläuterte Bezirksapostel Armin Brinkmann, dass die Menschen seit der Geburt Jesu bis in die heutige Zeit nach dem Heiland suchen. Er betonte aber auch am Beispiel der Weisen und der Hirten auf dem Felde, dass die Suche und das letztendliche Finden allein nicht ausreichen. Ausschlaggebend für die Nähe Jesus und seines Vaters sei es, dass wir Menschen uns zu ihm stets bekennen und ihm treu bleiben.
Er fügte hinzu, dass allen Menschen gerade am Fest der Geburt des Heilands bewusst wird, welch wunderbare Geschenke Jesus den Menschen gemacht hat: Licht, Frieden, Freude, Liebe und Verheißung auf ewiges Leben.
Bischof Manfred Bruns und Apostel Rainer Storck führten in ihren Predigtbeiträgen aus, dass zum einen die richtige Deutung der Zeichen Gottes für die Menschen wichtig sei, wie es Maria tat – sie hatte den Stern von Bethlehem nicht gesehen, die Kunde jedoch in ihrem Herzen angenommen; zum anderen, dass Gottes Heil- und Erlösungsplan sich nicht aufhalten lässt – trotz Herodes Forderung zu ihrer Rückkehr nach Jerusalem kehrten die Weisen auf anderem Weg ins Morgenland zurück.
Nach der Sündenvergebung leitete Bezirksapostel Armin Brinkmann die Segenshandlung zur Heiligen Versiegelung ein. Florian Maubach und Mika Wohlgemuth empfingen aus seiner Hand dieses Sakrament mit Gaben und Kräften aus Heiligem Geist. Der Amtsträger versicherte den Eltern, dass Gott ihre Kinder liebt und riet ihnen, ihre Kinder stets in Liebe zu begleiten und ihnen Gottes Nähe zu vermitteln, bis sie ihre eigenen Entscheidungen treffen können.
Anschließend feierte die Gemeinde das heilige Abendmahl. Dabei erinnerte der Bezirksapostel auch an die Verstorbenen. Auch sie erhielten, stellvertretend durch zwei Amtsträger, das Sakrament des Abendmahls.
Mit dem Liedvortrag des Gemeindechors „Willkommen Jesus Christ“ endete der Festgottesdienst.
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